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EURO-cAIre

Das Projekt in Kürze

Das Wichtigste in Kürze

  • 01.04.2026-31.03.2029

    Laufzeit

  • 5.342.928,68 €

    Gesamtbudget

EURO-cAIre ist ein vom europäischen Programm Interreg Maas-Rhein gefördertes Projekt, das die grenzüberschreitende notfallmedizinische Versorgung in der Euregio Maas-Rhein verbessern soll.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Entwicklung und Erprobung einer intelligenten Softwarelösung, mit der Rettungsdienste und Leitstellen ihre verfügbaren Mittel, insbesondere Rettungswagen, grenzüberschreitend besser koordinieren können. Ziel ist es, Einsatz- und Anfahrtszeiten zu verkürzen und die Versorgung in der Grenzregion zu verbessern.

Im Notfall dürfen Grenzen keine Zeit kosten

Bei einem lebensbedrohlichen Notfall zählt jede Minute. In einer Grenzregion kann sich der nächste verfügbare Rettungswagen im Nachbarland befinden. Unterschiede zwischen Systemen, Zuständigkeiten und Sprachen können die Zusammenarbeit jedoch erschweren.

EURO-cAIre untersucht daher, wie Leitstellen ihre Ressourcen besser teilen und grenzüberschreitend einsetzen können. Die beteiligten Leitstellen sind direkt in die Entwicklung und Erprobung der neuen Software eingebunden. Mithilfe von Simulationen wird analysiert, wie sich die entwickelten Lösungen auf die Erreichbarkeit der Rettungsdienste und die Einsatzzeiten auswirken.

Kommunikation über Sprachbarrieren hinweg

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Projekts ist die Kommunikation zwischen den Rettungsdiensten der verschiedenen Länder. Getestet wird ein digitales Transkriptions- und Übersetzungstool, das eine Echtzeitübersetzung während der Einsätze ermöglichen soll.

EURO-cAIre will so nicht nur technische Hürden, sondern auch Sprachbarrieren in der grenzüberschreitenden notfallmedizinischen Versorgung abbauen.

Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein

Das Projekt verbindet medizinische Expertise, Rettungsdienste, wissenschaftliche Forschung und digitale Innovation. Zu den Partnern gehören unter anderem die Uniklinik RWTH Aachen, Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Aachen, die Universität Hasselt, der Rettungsdienst Limburg sowie EMRIC, die euregionale Zusammenarbeit in der Einsatz- und Krisenbewältigung.

EURO-cAIre baut damit auf bestehenden Strukturen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf und entwickelt sie mit neuen digitalen Lösungen weiter.

Beitrag zur Euregio Maas-Rhein

EURO-cAIre trägt dazu bei, die Euregio Maas-Rhein zu einem gemeinsamen Raum zu machen, in dem die notfallmedizinische Versorgung grenzüberschreitend schnell und zuverlässig organisiert werden kann.

Eine bessere Koordinierung der Rettungsmittel und der Abbau von Sprachbarrieren kommen vor allem den Einwohnerinnen und Einwohnern der Grenzregion zugute: Bei einem medizinischen Notfall soll nicht die Grenze über den Einsatz entscheiden, sondern die Möglichkeit, so schnell wie möglich die bestmögliche Hilfe zu leisten.

Projektpartner

  • Uniklinik RWTH Aachen

  • Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Aachen

  • Learn to Rescue (L2R)

  • TimeLab (Stokhos)

  • iSE

  • Universität Hasselt

  • Safety Consulting & Technology

  • DATUS

  • Regionaler Rettungsdienst Limburg

  • EMRIC

Mit freundlicher Unterstützung von

  • Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

  • Ministerium für Wirtschaft (Niederlande)

Fragen zu diesem Thema?

Das Büro der Euregio Maas-Rhein vermittelt Ihnen die richtige Ansprechperson.

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Kofinanzierung

EURO-cAIre wird im Rahmen des Programms Interreg Maas-Rhein von der Europäischen Union kofinanziert.